Herkunft

Der Ursprung des Briard oder auch Berger de Brie geht wie bei allen Hirtenhunden weit zurück. Es gibt auch einige nicht immer deckungsgleiche Angaben. So sollen einige Exemplare bereits am Königshof von Karl dem Grossen (768 - 814) gezüchtet worden sein.
Nachweislich wurde in der 1918 zerstörten Kirche von Montdidier ein Schild aus dem Jahre 1371 aufbewahrt, das eine Kampfszene zeigt, wo ein dem Briard ähnlicher Hund gegen den Mörder seines Herrn die Oberhand gewann. 1578 beschreibt Liebaut in "la Maison rustique" einen ähnlichen Hund und im Jahre 1785 liest man in Buffons 36-bändigem Werk von einem "Chien de Brie" der langhaarig und meist schwarz war und zur Bewachung der Herden eingesetzt wurde. Konkret beschrieben wurde der Briard erstmals 1809 von Abt Rozier.
Im Jahre 1863 tauchte der Briard erstmals auf einer Hundeausstellung in Paris auf, 1897 wurde ein erster Standard vom Club für Hirtenhunde erstellt. Nach und nach verschwand der Schlag mit dem wolligen Haar und das Ziegenhaar gewann die Oberhand.
1909 gründeten einige Briard-Freunde den "Club Amis du Briard" und der Standard wurde überarbeitet. In der Schweiz wurde der Schweizerische Briard Club (SBBC) im Jahr 1971 von den Familien Stuppan, Liniger und Unger gegründet (siehe Verein).